
Bei der illegalen Musiknutzung, die international immer noch eine große Herausforderung bleibt, liegt Deutschland erfreulicherweise unter dem globalen Durchschnitt: Weltweit geben 30,4 Prozent der Befragten an, Musik über unlizenzierte oder illegale Wege zu hören oder zu kaufen. In Deutschland sind es dagegen nur 21 Prozent.
Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI: „Ein weiteres Mal illustrieren die aktuellen IFPI-Daten sehr eindrücklich, wie wichtig Musik für die Menschen ist! Dass dabei Radio, Premium-Audio-Streaming, Video-Streaming und physische Tonträger die Hauptquellen sind, spiegelt die aktuelle Nutzungsrealität, die hinsichtlich der Formate absolut inklusiv ist; Menschen hören Musik auf allen zur Verfügung stehenden Wegen. Spannend für uns in Deutschland ist dabei, dass die Fans sich zunächst vergleichsweise viel Zeit genommen haben, um das Audio-Streaming in ihre Welt zu integrieren, dass wir aber inzwischen zur Weltspitze gehören, wenn es um die Nutzung von Premium-Abos geht. Das verdeutlicht noch einmal, wie erfolgreich die Branche hierzulande ist.“

Der „Engaging with Music“-Report ist eine in regelmäßigen Abständen von IFPI, dem Dachverband des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), durchgeführte Untersuchung. Für die aktuelle Ausgabe wurden weltweit insgesamt 44.000 Menschen zwischen 16 und 64 Jahren in 22 der weltweit führenden Musikmärkte zu ihrem Nutzungsverhalten befragt.












