Zusammenarbeit von Teutocast und der DAB+ Deutschlandkombi?

Veröffentlicht am 27. Apr. 2022 von unter Deutschland

Radio Advertising SummitAm 28.04. ist es wieder so weit. Die Werbe- und Medienbranche schaut nach Köln. Dort findet das jährliche Event Radio Advertising Summit statt. Hochrangige Speaker informieren und diskutieren über die Entwicklungen im auditiven Werbemarkt. Ein herausforderndes Werbefeld bleibt der Übertragungsweg DAB+.

Wie RADIOSZENE im Vorfeld des morgigen Radio Advertising Summit erfahren hat, sehen Erwin Linnenbach, CEO der Teutocast, und Ulrich Hürter, Sprecher der „DAB+ Deutschlandkombi”, nach einem ausführlichen Meinungsaustausch gute Chancen für eine enge Zusammenarbeit. So sei es laut Hürter der richtige Weg, die Ressourcen der DAB+ Sender zu bündeln, um „die immer noch zu geringe Wahrnehmung von DAB+ im deutschen Werbemarkt zu verbessern.”

Erwin Linnenbach (Bild: ©TEUTOCAST)

Erwin Linnenbach (Bild: ©TEUTOCAST)

Und auch Linnenbach könne sich eine Verstärkung der neuen digitalen und direkten Vermarktungsmöglichkeiten der Teutocast Tochter RAUDIO.BIZ mit den Sendern der DAB+ Kombi „sehr gut vorstellen.” Beide Seiten haben vereinbart, die Gespräche über eine Zusammenarbeit zügig fortzusetzen und möglichst noch im Mai abzuschließen.

RAUDIO.BIZ Logo

Hintergrund: Zur DAB+ Radiokombi Deutschland gehören Absolut Hot, Absolut Relax, Radio Schlagerparadies sowie lulu.fm, welches bereits seit Anfang des Jahres von der Raudio.biz betreut wird.

DAB+DAB+ als der potentielle Nachfolger des in die Jahre gekommenen terrestrischen Radiostandards UKW entwickelt sich zwar stetig, auch in der Nutzung, weiter, ein exponentielles Wachstum bleibt aber nach wie vor aus. Laut dem letzten Audio Digitalisierungsbericht 2021 der Medienanstalten kann unterdessen mehr als jeder 4. Haushalt (27%) Signale über den digitalen Empfangsweg konsumieren. Das entspricht 27 Millionen Haushalte in Deutschland. Zum Vergleich: Bei UKW beträgt der Anteil 88,9%. 2013 betrug dieser allerdings noch 93,6%. Der Anteil an DAB+ Haushalten lag zu diesem Zeitpunkt bei lediglich 4,5%.

 

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