Förderprogramm Audio Innovation – Die Beschleunigung für Audio-Projekte in Nordrhein-Westfalen

Veröffentlicht am 07. Jun. 2021 von unter Advertorial

Das Programm unterstützt Unternehmen gezielt bei der Realisierung innovativer Projekte im Audiobereich aus und für NRW

Das Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW startet eine weitere Runde des Förderprogramms Audio Innovation und unterstützt damit den Audio-Sektor in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt bis zu 250.000 Euro Fördersumme, um die journalistischen Rahmenbedingungen zu verbessern. Im vergangenen Jahr konnten mit Hilfe des Programms innovative Audio-Projekte gestartet werden, u.a. ein Design Thinking Prozess zur Produktentwicklung, ein Open Source Tool für personalisiertes Streaming sowie Tools um die Community stärker einbinden zu können. Die aktuelle Bewerbungsphase läuft noch bis zum 26. Juli 2021. 

Audio Innovation

In der vergangenen Förderrunde konnte das Journalismus Lab mit dem Programm Audio Innovation verschiedene redaktionelle sowie technische Audioprojekte unterstützen:

Mit dem Audiochat-Projekt #mitreden möchte Radio Bielefeld die direkte Partizipation ihrer Hörerinnen und Hörer ermöglichen und entstehende moderierte Diskussionen in das Live-Radioprogramm einbinden. „Wir freuen uns riesig, dass wir die Chance bekommen haben, unsere Idee zu verwirklichen. Mit dem Audiochat #mitreden wollen wir eine Plattform schaffen, die auf innovative Art Austausch ermöglicht und die Gehör findet.“, sagt Timo Fratz, Chefredakteur von Radio Bielefeld.    

Einen intensiven Austausch mit ihrer Community möchte auch das „Was mit Medien“-Team mit ihrer App ermöglichen, die sie gemeinsam mit Konsole Labs realisieren. 

Nacamar hat für Ybrid ® Software Development Kits entwickelt, die die auch kleineren Radiosendern personalisiertes Streaming ermöglichen und als Open Source Software bei Github heruntergeladen werden können. 

Anywave (ehm. Soundhub) ist ein Cloud-basiertes Online-Tool, das den Revisions-Prozess von Audiodateien wie Podcasts und Hörbüchern vereinfacht. Entwickelt wird das Tool von der Podcast-Agentur One Pod Wonder. 

Die Rheinische Post hat ihren Podcast „Aufwacher“ im Rahmen der Förderung nach Prinzipien des Design Thinking angepasst. Die Projektleiterin Audio & Podcasts bei der Rheinische Post, Helene Pawlitzki: „Wir freuen uns sehr, dass das Journalismus Lab uns beim Projekt Aufwacher Reloaded unterstützt hat. Mit der Förderung konnten wir den ganzen Prozess noch mal breiter aufstellen. Das ist großartig, denn systematische und datengetriebene Formatentwicklung wird für uns immer wichtiger und mit dem Relaunch unseres Nachrichtenpodcasts konnten wir den Prozess mal sehr gründlich durchlaufen, um eine Blaupause für weitere Produkte zu erhalten.“

Ziel des Projekts des interaktiven Audio-Lexikons von Radio TEDDY war es, Nachrichten noch verständlicher zu gestalten. Das digitale Nachrichtenangebot von Radio Teddy erklärt auf Nachfrage an Smart Speaker jetzt auch einzelne Begriffe, Grundlage ist ein interaktives sprachgesteuertes Audio-Lexikon. 

Die Funke Medien NRW optimierte im Rahmen der Förderung ihren Alexa-Skill für lokale und regionale Nachrichten, befragte ihre Nutzerinnen und Nutzer und ergänzte daraufhin detaillierte Corona-News sowie lokale Wetterinformationen in ihr Audioangebot.

Das Förderprogramm Audio Innovation ist für Unternehmen und bestehende Marktteilnehmende die perfekte Chance, notwendige Unterstützung zur Realisierung oder Weiterentwicklung ihrer Audio-Angebote zu erhalten. Das Journalismus Lab fördert die Entwicklung innovativer Lösungen und Projekte, die den Audio-Sektor in NRW nachhaltig weiterentwickeln, die Wettbewerbsfähigkeit stärken und als Blaupausen für andere Medienschaffende im Audio-Bereich dienen können bzw. die offen für die Einbindung weiterer Partnerinnen und Partner sind.

Bis zum 26. Juli 2021 können Projekte eingereicht werden. Bei Fragen zum Programm oder ersten Projektideen berät Patrick Krenz gerne:  patrick.krenz@medienanstalt-nrw.de oder + 49 162 2101599.

Alle Details zum Programm Audio Innovation gibt es auf der Website des Journalismus Lab.

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