Neues vom Musikmarkt:  Kid Francescoli “Alive”

Veröffentlicht am 11. Jan. 2020 von unter Airplay-Tipps

In Frankreich füllen Kid Francescoli bereits seit Jahren die größten Clubs mit dem eigenen Sound zwischen Alt-Folk, Dream-Pop, Elektronica und zuweilen stampfenden R’n’B-Beats. Am 31. Januar erscheint mit “Lovers” (auf Yotanka Records) ein neuer Longplayer, mit welchem Kid Francescoli im Frühjahr 2020 auf Tour geht. Mit “Alive” gibt es bereits den ersten Vorboten des neuen Albums zu hören.

Eigentlich wollte der aus Marseille stammende Mathieu Hocine, der Kid Francescoli 2002 als Soloprojekt gründete, Profifußballer werden. Er brachte es bis in die Amateurjugend seines Lieblingsvereins Olympique Marseille. Doch weiter ging es nicht, und so besann sich der musikalische Autodidakt auf seine über die Jahre gesammelten Instrumente und begann einen völlig eigenen Sound zu kreieren. Diesem Projekt gab er den Namen Kid Francescoli – eine letzte Referenz an den Fußball und den ehemaligen Olympique-Fußballstar Enzo Francescoli.

Über die Jahre entwickelte sich Kid Francescoli immer weiter. Ab 2013 komplementierte die aus New York stammende Sängerin Julia Minkin das Projekt. Dass Hocine zu der Zeit in Julia Minkin gewissermaßen den “Missing Link“ fand, zeigt sich, sobald man die Musik hört: Es ist diese perfekt passende Harmonie beider Stimmen. Er mit einem sehr dunklen Timbre, sie luftig und hell. Durch diesen Kontrast entsteht eine Spannung, die jeden Song trägt. Die Einflüsse reichen von französischen Kollegen wie Air und M83 über Lee Hazlewood, Ennio Morricone und Nancy Sinatra bis hin zu Kendrick Lamar oder Drake.

Für das bevorstehende Album “Lovers” kündigte Mathieu Hocine Kollaborationen mit verschiedenen Sängerinnen und wieder eine stärkere Rückkehr zum Dream-Pop an; schließlich ist es, wie der Titel schon verrät, eine Platte über Liebende geworden.

Im Frühjahr 2020 wird Kid Francescoli für einige Konzerte nach Deutschland und die Schweiz kommen:

  • 29.02. CH-Lausanne – Le Romandie
  • 07.03. CH-Wil – Gare de Lion
  • 15.04. München – folks! Club
  • 16.04. Köln – artheater
  • 17.04. Hamburg – Nochtspeicher
  • 18.04. Berlin – Badehaus

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