
„Da nun bis zu 33 UKW-Frequenzen in NRW zur Ausschreibung bereit stehen, sehen wir einen Bedarf für eine Sendervielfalt. Unbestritten ist, dass bei wenigen Lokalradios noch eine Verbesserung der Empfangbarkeit möglich ist. Nach 30 Jahren Privatfunk diese Lücke aber erst jetzt zu entdecken, darf nicht jede andere Nutzung im Keim ersticken“ sagt Jan Lüghausen, Geschäftsführer von Central FM Media GmbH und Programmveranstalter von Antenne Pulheim.
Moritz Grosse, Technischer Leiter von Antenne Pulheim: „Ein landesweiter Hörfunk sollte wirtschaftlich realisierbar und möglichst zusammenhängend sein. Grundsätzlich halten wir eine Ausschreibung mit insgesamt 15 bis 20 Frequenzen im Ballungsraum Rhein-Ruhr sowie in größeren NRW-Städten ohne durchgehendes Sendegebiet für sinnvoll.“

Sollten zwei Frequenzen in einem Versorgungsgebiet oder Frequenzen mit geringer Reichweite in NRW verfügbar sein, so schlägt das Pulheimer Unternehmen der LfM vor, diese einzeln nach Priorisierung 4 des LMG zur Versorgung mit Rundfunkprogrammen mit landesweiten, regionalen oder lokalen Belangen auszuschreiben. Einzelne Versorgungen für Kommunen mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern ohne zusammenhängendes Sendegebiet sind selbst für einen landesweiten Hörfunk schwer vermarktbar und technisch ohne Ballempfang sehr teuer. Antenne Pulheim hat selbst Bedarf für die Pulheimer Frequenz 92,0 MHz angemeldet, die zuvor vom domradio genutzt wurde, um den eigenen Empfang zu verbessern.







