
67 Prozent Marktanteil für digitales Hören
Bis 2028 wird UKW laut der Studie stark an Marktanteilen zugunsten des digitalen Hörens verlieren: Selbst in einem konservativ gerechneten Modell sinkt der UKW-Marktanteil in den nächsten zehn Jahren von 88 Prozent auf 38 Prozent.

Medienanstalt NRW startet DAB+ Bedarfsabfrage
In unmittelbarer zeitlicher Nähe zur Veröffentlichung der Studie kündigte die LFM einen „Call for Interest“ für DAB+ an. Hierdurch soll der konkrete Bedarf für Übertragungskapazitäten in NRW festgestellt werden.
Hörfunkveranstalter sind aufgefordert, ihr Interesse an einer DAB+ Verbreitung vom 1. Oktober bis zum 29. Oktober mitzuteilen. Angebote mit NRW-Bezug sind dabei besonders willkommen.
Politik in der Pflicht
Der Verein Digitalradio Deutschland erwartet, dass Bund und Länder den Verbreitungsweg DAB+ durch gezielte Maßnahmen stärken, etwa durch Anpassung der Regelungen zur Interoperabilität im Telekommunikationsgesetz, wonach alle künftig in Deutschland verkauften Radios mit einer digitalen Schnittstelle, z.B. für den Empfang von DAB+, ausgeliefert werden sollten.
Programmvielfalt als Treiber der Digitalisierung
Im Zusammenspiel mit einer guten Netzabdeckung und großen Programmvielfalt führen entsprechende politische Rahmenbedingungen zu einem weit höheren Marktanteil von DAB+ als derzeit in Nordrhein-Westfalen, wie die Ergebnisse des Digitalisierungsberichtes 2018 der Landesmedienanstalten zeigen. Hörerinnen und Hörer profitieren in jedem Fall von der neuen Vielfalt, egal ob sie exklusive DAB+ Programme einschalten oder Anbieter hören, die ihre Programme neben UKW zusätzlich digital verbreiten.
Aktuell sind bereits über 200 regional unterschiedliche DAB+ Programme in Deutschland verfügbar.
Quelle: Pressemitteilung des Digitalradio Büro Deutschland









