
Der Journalistenpreis 2018, heißt es in der Jurybegründung, geht an Simone Augustin und Daniela Lentin „für ihre wöchentliche, multimediale Serie ‚Bauzombies – Was wird aus den Ruinen unserer Stadt?‘, in der sie Möglichkeiten und Grenzen der Wiederbelebung der Gebäude aus BRD- und DDR-Zeiten ausloten. Das unter aktiver Mithilfe der Zuhörer, die leerstehende Gebäude oder verfallene Areale aus ihrem Kiez vorschlagen.
Der Denkmalschutz wird dabei immer wieder thematisiert, vor allem im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen und persönlichen Interessen – und so fragen die Reporter hartnäckig bei Behörden und Eigentümern nach. Oft durften sie auch selbst die Objekte besichtigen und schildern für den Hörer gut nachvollziehbar – geradezu erlebbar – wie der sonst verschlossene Ort aussieht.
Diese Hörfunkbeiträge werden durch gut aufbereitete Fotostrecken und 360-Grad-Aufnahmen für die Social Media Kanäle flankiert. Einige Beiträge wurden auch für die Abendschau des rbb Fernsehens produziert und vermitteln multimedial die Geschichte des Objektes an die breite Öffentlichkeit.“


radioBERLIN 88,8 Programmchef Konrad Kuhnt gratuliert den Gewinnern: „Die Kollegen berichten, dass der Kunstbegriff ‚Bauzombie‘ inzwischen bei vielen Baustadträten in Berlin ein fester Begriff ist. Dafür hat unsere hartnäckige Redaktion gesorgt!“
Neben den großartigen Reportagen von Miriam Keuter und Doris Anselm werden die Bauzombies von den Moderatoren Sarah Zerdick und Djamil Deininger mit Herzblut präsentiert. Die Preise des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz werden am 29. Oktober 2018 im Palais du Rhin in Straßburg (Frankreich) feierlich überreicht.
Quelle: RBB-Pressemitteilung










