
Durch den Einsatz der Landeszentrale ist die UKW-Verbreitung in Bayern damit im Interesse der Hörfunkanbieter, für die UKW auch in den kommenden Jahren noch die entscheidende wirtschaftliche Basis bildet, gesichert. Im Freistaat kann dadurch außerdem eine Gleichbehandlung aller UKW-Sendegebiete, ob landesweit oder lokal, erreicht werden.
Die Gefahr eines möglichen UKW-Blackouts für die privaten Hörfunksender ist durch den Vertragsabschluss in Bayern ausgeschlossen. Die Media Broadcast hatte Mitte Februar 2017 bekannt gegeben, sich von allen UKW-Anlagen in Deutschland bis 30. Juni 2018 trennen zu wollen.

BLM-Präsident Siegfried Schneider: „Der Kauf der UKW-Sendeanlagen durch die bmt erhält die heutigen UKW-Strukturen in Bayern und stellt damit die UKW-Versorgung im Freistaat sicher. Er ermöglicht es außerdem, selbst gestaltete Preisentwicklungen zu erarbeiten und ein Cherry Picking zwischen attraktiven und weniger attraktiven Hörfunk-Standorten zu vermeiden. Alle bisherigen Standorte bleiben weiter bestehen.“ Das Engagement der Landeszentrale ändere aber nichts an dem „mittelfristigen Ziel, auf eine preiswertere terrestrische DAB+-Infrastruktur umzusteigen“, so Schneider.
Die Bayerische Medien Technik GmbH ist ein Tochterunternehmen der BLM (90%) und des Bayerischen Rundfunks (10%). Im Fokus ihrer Arbeit stehen Dienstleitungen für private Hörfunk- und TV-Unternehmen in Bayern.
Quelle: Pressemitteilung BLM






