Thomas Gottschalk, Fritz Egner und Werner Reinke bei hr1

Veröffentlicht am 22. Mai. 2018 von unter Deutschland

Werner Reinke empfängt Thomas Gottschalk und Fritz Egner zum Radiogipfel (v.l.n.r.) Bild © hr/Ben Knabe/ARD/Frank Zauritz/BR/Markus Konvalin

Werner Reinke empfängt Thomas Gottschalk und Fritz Egner zum Radiogipfel (v.l.n.r.) Bild © hr/Ben Knabe/ARD/Frank Zauritz/BR/Markus Konvalin

Thomas Gottschalk. Fritz Egner. Werner Reinke. Drei Namen, dreimal deutsche Radiogeschichte. Ganzen Generationen haben sie Popmusik bei- und nahegebracht, mit unverwechselbaren Stimmen, Witz und Wissen. Jeder Name für sich reicht schon aus, um Radiofans in Verzückung zu versetzen. Jetzt aber passiert das Unglaubliche: Die drei Moderations-Legenden gehen zusammen in hr1 auf Sendung. „Das ist ja wohl der Gipfel! Thomas Gottschalk und Fritz Egner zu Gast bei Werner Reinke“ verspricht am Mittwoch, 30. Mai, einen Nachmittag voller Überraschungen und guter Laune.

Vier Stunden lang, von 15 bis 19 Uhr, kann „alles passieren“, baut Werner Reinke schon mal vor. „Das wird einmalig, live, ohne Filter und doppelten Boden“, schwärmt er. Und Thomas Gottschalk freut sich auf „so eine richtige Altherrensause im Hessischen Rundfunk“, wie er neulich in seiner eigenen Sendung sagte, „da werden Fritz, Werner und ich lustig den Nachmittag durchmoderieren!“ Das könnte man so als Motto sehen, denn viel Vorbereitung brauchen die drei Vollprofis nicht. Das Sendekonzept ist somit schnell erklärt: „Jeder bringt 15 Songs mit, alles ganz frei und ohne Probe. Das war‘s auch schon. Der Rest entsteht live“, erklärt Reinke.

Von L. A. direkt ins hr1-Studio

Dass die Sendung überhaupt zustande kommt, grenzt an ein Wunder, sagt Werner Reinke, schließlich seien alle drei „auch im fortgeschrittenen Alter“ gut beschäftigt. Er selbst will mit „Reinke am Samstag“ weitermachen, solange es „den Beteiligten, also den Hörern, dem Hessischen Rundfunk und mir gefällt“. Und auch wenn Thomas Gottschalk und Fritz Egner ihre Fernsehpräsenz zurückgeschraubt haben, ihrer ersten Liebe Radio sind sie treu geblieben: Beide moderieren bei den Nachbarn von Bayern1 regelmäßig ihre eigenen Radioshows. „Und außerdem wohnt Thomas ja nicht um die Ecke, sondern bei Los Angeles.“ Tatsächlich fliegt der Star aus den USA quasi direkt ins hr1-Studio, Fritz Egner reist aus München an.

Die gemeinsame Idee dazu hatten er, „Reinke am Samstag“-Redakteurin Lidia Antonini und Bayern 1-Musikchef Martin Pohlers, früher Praktikant bei Antonini. Als der mal wieder zu Besuch in Frankfurt war, wurde aus einem spontanen Gedanken bald Wirklichkeit. „Werner traf Fritz, Fritz war begeistert, Fritz traf Thomas, und ein Termin war bald gefunden“, erzählt Reinke.

Thomas Gottschlak (Bild: HR/ARD/Frank Zauritz)

Thomas Gottschlak (Bild: HR/ARD/Frank Zauritz)Bild: BR1-Moderator Thomas Gottschalk.

Zusammen über 100 Jahre geballte Radiokompetenz

Thomas Gottschalk (68) erreichte Kultstatus als Deutschlands bekanntester und beliebtester Moderator mit der Samstagabend-Show „Wetten, dass…?“ (ZDF). Diese präsentierte er mit Unterbrechung von 1987 bis 2011. Erfolgreich im Fernsehen war er auch mit der „Late-Night-Show“ (RTL) oder „Na sowas!“ (ZDF). Seine beispiellose Karriere startete Gottschalk als Radiomoderator und Nachrichtensprecher beim Bayerischen Rundfunk (BR). Immer wieder drehte er auch Fernseh- und Kinofilme, u.a. mit Mike Krüger („Die Supernasen“).

Fritz Egner (© HR / BR / Markus Konvalin)

Fritz Egner (© HR / BR / Markus Konvalin)

Fritz Egner (68) wurde berühmt mit „Dingsda“. Ab 1985 war das Live-Ratespiel, bei dem Prominente von Kindern umschriebene Begriffe erraten mussten, sehr erfolgreich im Bayerischen Fernsehen und später im Ersten. Weitere Stationen waren „Ohne Filter“ im damaligen Programm von Südwest 3 und „Voll erwischt“ (ZDF). Gestartet war der gelernte Tontechniker Egner als Radiomoderator bei AFN, bevor er für Bayern 3 zum BR wechselte. Seine Kult-Radiosendung „Fritz & Hits“ moderiert er nach langer Pause mittlerweile in Bayern 1.

Werner Reinke (71) ist seit über 50 Jahren am Mikrofon. Der Träger des Deutschen Radiopreises in der Kategorie „Bester Moderator“ begann seine Radiokarriere in den sechziger Jahren bei Radio Bremen. Seit Anfang der siebziger Jahre ist er eine der prägenden Stimmen des Hessischen Rundfunks, lange Zeit in hr3, seit knapp zehn Jahren bei hr1.

Werner_Reinke (Bild: © HR/Ben Knabe)

Werner_Reinke (Bild: © HR/Ben Knabe)Bild: hr1-Moderator Werner Reinke.

Insgesamt hat Reinke schon weit mehr als 10.000 Sendungen gemacht. Die Liste seiner Gäste liest sich dabei wie ein „Who’s who“ der Popmusik: Von Tom Jones bis Ina Müller, von Katie Melua bis David Bowie hatte er sie alle im Studio.

„Das ist ja wohl der Gipfel! Thomas Gottschalk und Fritz Egner zu Gast bei Werner Reinke“
Wo: Im Radioprogramm von hr1 (per UKW, DAB+, Livestream, Satellit)
Wann: Mittwoch, 30. Mai, 15 bis 19 Uhr
Alle Informationen zur Sendung: www.hr1.de und www.hr.de
Social Media: Bei Facebook und Twitter unter #dasistjawohldergipfel

Radiogipfel mit Verlängerung in hr1

Gottschalk, Egner, Reinke. Drei Namen sind Programm. Und was für eins. In hr1 machten sie einen heißen Nachmittag lang Radio pur. Mit Herz, Witz und Können. Und eine Verlängerung gab es auch. Statt von 15 bis 19 Uhr gab’s noch eine Stunde obendrauf – wie sich das für eine Sendung mit Thomas Gottschalk eben gehört! Weil er nicht von Anfang an dabei sein konnte, entschieden sich die drei Herren spontan dafür, bis 20 Uhr zu senden, „es musste sich ja auch lohnen“, wie Werner Reinke lachend anmerkte.
Thomas Gottschalk, Werner Reinke und Fritz Egner (Bild: ©hr1)

Thomas Gottschalk, Werner Reinke und Fritz Egner (Bild: ©hr1)

Wetter von Gottschalk
Es könne eben alles passieren, hatte der Gastgeber bereits vor dem Treffen der drei Moderatoren-Stars gesagt. „Einmalig, live, ohne Filter und doppelten Boden“. Jeder hatte 15 Songs dabei, tatsächlich klang es auch etwas anders als gewohnt. Viele Klassiker aus den sechziger und siebziger Jahren, Sprüche am laufenden Band und einige Anekdoten sorgten für die richtige Einstimmung in ein langes, sonniges Wochenende. Und die Staulage auf hessischen Straßen samt Wetter bekommt man auch nicht alle Tage von Thomas Gottschalk und Fritz Egner verlesen.
Thomas Gottschalk bei hr1 (Bild: ©hr1)

Thomas Gottschalk bei hr1 (Bild: ©hr1)

Hochamt des Radios
Stapelweise begeisterte Hörerreaktionen per Telefon, Mail oder Facebook waren der Dank für eine einzigartige Sendung: „Ihr seid das Hochamt des Radios, da muss man gar nicht mehr in die Kirche gehen“, meinte eine Fan aus Darmstadt. Nach so viel Lob gingen die drei alten Freunde übrigens zur Erholung in ein Steakhaus essen. Und können die Hörer auf weitere Radiogipfel mit diesem Dreier hoffen? Reinke: „Das wird im Moment keiner von uns beantworten können, aber wenn es nach mir geht, natürlich morgen die nächste Sendung.“ Wenn Paul Mc Cartney kommen würde? Thomas Gottschalk: „Dann unbedingt.“ Fritz Egner: „Simmer dabei.“
Fritz Egner bei hr1 (Bild: ©hr1)

Fritz Egner bei hr1 (Bild: ©hr1)

Zusammen über 100 Jahre geballte Radiokompetenz
Thomas Gottschalk (68) erreichte Kultstatus als Deutschlands bekanntester und beliebtester Moderator mit der Samstagabend-Show „Wetten, dass…?“ (ZDF). Diese präsentierte er mit Unterbrechung von 1987 bis 2011. Erfolgreich im Fernsehen war er auch mit der „Late-Night-Show“ (RTL) oder „Na sowas!“ (ZDF). Seine beispiellose Karriere startete Gottschalk als Radiomoderator und Nachrichtensprecher beim Bayerischen Rundfunk (BR). Immer wieder drehte er auch Fernseh- und Kinofilme, u.a. mit Mike Krüger („Die Supernasen“).

Fritz Egner (68) wurde berühmt mit „Dingsda“. Ab 1985 war das Live-Ratespiel, bei dem Prominente von Kindern umschriebene Begriffe erraten mussten, sehr erfolgreich im Bayerischen Fernsehen und später im Ersten. Weitere Stationen waren „Ohne Filter“ im damaligen Programm von Südwest 3 und „Voll erwischt“ (ZDF). Gestartet war der gelernte Tontechniker Egner als Radiomoderator bei AFN, bevor er für Bayern 3 zum BR wechselte. Seine Kult-Radiosendung „Fritz & Hits“ moderiert er nach langer Pause mittlerweile in Bayern 1.

Werner Reinke (71) ist seit über 50 Jahren am Mikrofon. Der Träger des Deutschen Radiopreises in der Kategorie „Bester Moderator“ begann seine Radiokarriere in den sechziger Jahren bei Radio Bremen. Seit Anfang der siebziger Jahre ist er eine der prägenden Stimmen des Hessischen Rundfunks, lange Zeit in hr3, seit knapp zehn Jahren bei hr1. Insgesamt hat Reinke schon weit mehr als 10.000 Sendungen gemacht. Die Liste seiner Gäste liest sich dabei wie ein „Who’s who“ der Popmusik: Von Tom Jones bis Ina Müller, von Katie Melua bis David Bowie hatte er sie alle im Studio.

„Das ist ja wohl der Gipfel!“ zum Nachhören
Das Beste aus der Sendung gibt es sieben Tagen lang auf Abruf unter www.hr1.de

Quelle: hr1

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