

Das Bundeskartellamt hatte den Erwerb einer Beteiligung der Radio/Tele FFH an Main FM bereits genehmigt. „Wir wollten eine hessische Lösung und keine Zuführung von Programm von außerhalb“, so FFH-Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth: “Und wir hätten alles getan, um mit viel Information und Wirtschaftsberichterstattung den Vorschriften des Hessischen Privatfunkgesetzes und den Wünschen der Hörer zu entsprechen“. Die Radio/Tele FFH verfolgt die Beteiligung nicht weiter, vor allem weil sie keine Chancen sieht, „den geforderten Wortanteil gemeinsam mit den bisherigen Haupt-Gesellschafter zu realisieren“. Main FM ist derzeit der reichweitenschwächste Radiosender in Hessen (13 000 Hörer pro Stunde) und hat aus wirtschaftlichen Gründen erst vor einigen Monaten UKW-Frequenzen in Kassel und Fulda aufgegeben.
Dem Vernehmen nach will der französische Lagardere-Konzern jetzt mit der ebenfalls französischen NRJ-Radiogruppe kooperieren, die zahlreiche Musiksender in Frankreich und in anderen Ländern betreibt.
Quelle: FFH-Pressemitteilung










