Nach den Ergebnissen der Funkanalyse Bayern 2017 erreichen die bayerischen Lokalradio-Programme an einem durchschnittlichen Werktag 29,0 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Bayern und damit täglich 3,2 Mio. Hörer. Die höchste Tagesreichweite aller bayerischen Radioprogramme erzielt wiederum ANTENNE BAYERN mit 30,0 Prozent (3,3 Mio. Hörer).
- Die Programme des Bayerischen Rundfunks erzielen an einem durchschnittlichen Werktag folgende Tagesreichweiten: Bayern 1 29,1 Prozent, Bayern 3 21,7 Prozent, B 5 aktuell 6,4 Prozent, Bayern 2 5,2 Prozent sowie BR-Klassik 1,8 Prozent.
- Insgesamt hören 86,8 Prozent der bayerischen Bevölkerung ab 14 Jahren an einem durchschnittlichen Werktag Radio. Die durchschnittliche Hördauer liegt an Werktagen bei 238 Minuten.
- 20 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Bayern haben inzwischen Zugang zu einem DAB+-Empfangsgerät. Digitalradio über DAB+ hören täglich 6,4 Prozent der Bevölkerung, Radioprogramme über Internet 4,3 Prozent.
Den kompletten Bericht können Sie hier einsehen.
Dies sind die zentralen Ergebnisse der Funkanalyse Bayern 2017, die im Auftrag der BLM und der bayerischen Anbieter von Kantar TNS Media Research durchgeführt wurde. Insgesamt wurden dabei rund 40.000 Personen ab 14 Jahren in Bayern befragt.
Die erfolgreichsten privaten Programmangebote


BLM-Präsident Schneider zu den Ergebnissen der Funkanalyse:

„Aus der Sicht der Landeszentrale ist die zunehmende Verbreitung von Digitalradio (DAB+) in Bayern besonders bemerkenswert. Ein Fünftel der bayerischen Bevölkerung, das sind rund 2,2 Mio. Personen ab 14 Jahren, verfügen inzwischen über mindestens ein DAB+-Empfangsgerät. Umso wichtiger ist es, die Simulcastverbreitung der bayerischen Lokalprogramme über DAB+, die in diesen Tagen in den drei fränkischen Regierungsbezirken gestartet ist, zügig im ganzen Land umzusetzen. Weiterhin ist es erfreulich, dass es den lokalen Radioangeboten in Bayern und ANTENNE BAYERN insgesamt gelungen ist, ihre Wettbewerbsposition im Wesentlichen zu halten. ANTENNE BAYERN ist nach wie vor das führende Radioprogramm in Bayern. Für die Zukunft gilt es aber, auch dem zunehmenden Wettbewerb alternativer Audio-Angebote, insbesondere durch Streamingdienste mit einer aktuellen und kompetenten Berichterstattung sowie zielgruppengerecht abgestimmten Musikformaten, entgegenzutreten.
Quelle: BLM-Pressemitteilung











