
Der Trend geht in Richtung Digitalisierung
Seit der Befragung zur digitalen Radionutzung im Herbst 2015, hat das digitale Radio um 5 Prozent auf 54 Prozent zugelegt – auf Kosten des analogen Radios, das via UKW-Frequenz übertragen wird. Die Geschwindigkeit der Digitalisierung wurde im letzten Halbjahr leicht gebremst, der Trend geht aber klar hin zur digitalen Nutzung. Das digitale Radio konnte bei allen Altersgruppen zulegen: Die älteren Radionutzer steigen dabei eher auf DAB+ um, bei den Hörern zwischen 15 und 34 Jahren wachsen die Nutzeranteile des Internetradios prozentual am stärksten. Von Herbst 2015 bis Herbst 2016 stieg der Anteil des IP-Radios dort um 8 Prozent.
Zuwachs in der Westschweiz und bei Autoradios

Seit Frühling 2015 ermittelt GfK Switzerland im Auftrag der Arbeitsgruppe DigiMig mit einer Online-Befragung und telefonischen Interviews halbjährlich den Stand der digitalen Radionutzung in der Schweiz: Im zweiten Semester 2016 wurden dazu 2530 Personen ab 15 Jahren befragt.
Arbeitsgruppe «Digitale Migration» (DigiMig)
Im Frühling 2013 bildete die Radiobranche zusammen mit dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) die Arbeitsgruppe «Digitale Migration» (AG DigiMig). Darin vertreten sind der Verband Schweizer Privatradios (VSP), die Union Romande des Radios Régionales (RRR), die Union der nicht kommerzorientierten Lokalradios (Unikom), die SRG SSR, das Automobilgewerbe und weitere Branchenkreise. In der Schweiz soll Digitalradio den analogen UKW-Empfang ab 2020 schrittweise ablösen. Ende 2014 legte die AG DigiMig dem Bundesrat ein Szenario für den Umstieg von analog auf digital vor. Bereits heute verbreiten die SRG und die meisten Privatradios ihre Radioprogramme parallel zu UKW auch über DAB+, einige sogar ausschliesslich digital.
Quelle: Pressemitteilung DigiMig









