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SKANDAL! Wer Gerüchte nachdruckt, verfälscht oder in Umlauf bringt, wird mit Internetentzug nicht unter 24 Stunden bestraft. Die Fusionsmeldung von RTL und Antenne Wien war nur ein RADIOSZENE Gerüchte-Test. Getestet werden sollte, wie schnell sich ein Gerücht in der Radioszene verbreiten läßt und wie lange es dauert, bis es auffliegt. Sehr schnell arbeitet der Radiospion, der bereits wenige Stunden nach Veröffentlichung seinen newsletter am Sonntag, den 24. Januar um 02:54 Uhr losschickte mit der identischen Mitteilung und Quellenangabe: "Dies berichtet J.B.´s Radioszene in seinem Gerüchte Ticker." Darauf erschien die Meldung kritisch umformuliert von Peer Ostrowski im Online Mag Ticker allerdings ohne
Quellenangabe um 12:41 Uhr. Am Abend war die identische RADIOSZENE Meldung um 19:43 Uhr auch in der Medienwoche mit Quellenangabe zu lesen. Die professionellen Internetanbieter kress und radioservice ließen sich überhaupt nicht beeindrucken und haben zumindest sofort recherchiert. Aus verläßlichen Quellen ist jedoch zu vernehmen, daß viele RTL- und Antenne Mitarbeiter die Fusion für nicht ausgeschlossen hielten und sie zumindest zum Gesprächsthema machten. Schließlich sind durch die neuen Gesellschafterstrukturen jede Menge Unsicherheiten entstanden. Nach diversen Anfragen wurde natürlich sofort auf beiden Seiten dementiert. Als einfachster Knackpunkt hatten versierte Radiokenner natürlich sofort das Logo des
Mailänder Senders RTL 102.5 ausgemacht, das sich geradezu
anbot, modifiziert zu werden. Herzlichen Glückwunsch an die Gästebuch-Besucher
"LISTENER, der am 25.1.99 um 12:05 schrieb: Einen Radioszene-Orden hätte auch Sebastian Weber
verdient: und Swen Kuboth am 26.1.99/11:46: Was lernen wir daraus? Traue keinem Gerücht, das Du nicht selbst in die Welt gesetzt hast.
Die Originalfalschmeldung im RADIOSZENE
Gerüchte-Ticker
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