Feature:
NRJ
IN THE PARK 2005 in Berlin
30
000 Zuschauer feierten im Strandbad Wannsee ihre Stars
Zum
dritten Mal fand in Berlin am 06.August 2005 im Strandbad Wannsee die
deutsche Ausgabe von „NRJ in the Park“ statt. Wie schon
in den Vorjahren kamen 30000 Zuschauer.
Während
des sechsstündigen Musikevents, welches nach anfänglichem
Regen im wesentlichen vom Wetter unbehelligt über die Bühne
ging, traten unter anderem ausgewiesene Mega- Acts wie die Black Eyed
Peas („Shut up“, „Don´t phunk with my heart“),
Natalie Imbruglia („Torn“; „Shiver“) und Fettes
Brot („Lass` die Finger von Emanuela“) auf. Außerdem
waren Melanie C., Mousse T. & Friends, Craig David, Mark Owen,
Flipsyde, Die Firma, Alcazar und die Berliner Band Jadedust mit von
der Partie.
Aber nicht
nur etablierte Künstler waren vertreten. Newcomer
wie die kalifornische Boyband OPM („Heaven is a halfpipe“),
mit denen RADIOSZENE vor ihrem Auftritt kurz sprechen konnte, nutzen
derartige Events als Profilierungsebene.
Events,
bei denen sie vor 30 000 Zuhörern aufspielen können,
sind – nicht nur für sie- einmalige Gelegenheiten, ihre
Platten an den Mann, und damit an den potentiellen Käufer zu
bringen.
In den
USA organisieren Radiosender zwar auch Livekonzerte, welche aber
selten mehr als 5- 10 000 Zuhörer haben. Außerdem stößt
OPM als eine Band, die verschiedene Musikstile aus Hip-Hop, Reggae
und Pop kombiniert, bei den eng formatierten Radiostationen und deren „Narrowcast“ oft
auf taube Ohren.
In Europa,
so habe man den Eindruck gewonnen, sei man bei den Radiostationen
noch „openminded“...

NRJ Fans im Wannsee
Aufgrund
der Vielzahl der NRJ in the Park Termine - insgesamt 10 Konzerte
in Finnland, Österreich, Norwegen, Deutschland, Schweden und
Belgien - ist das Line-Up der einzelnen Konzerte nicht identisch.
Dieses spiegelt
mit einer Mischung aus nationalen und internationalen Künstlern
jedoch immer die Vielfalt des ENERGY-Musikprogramms wider. So waren
auch diesmal alle Musikrichtungen von Pop über Dance bis Hip
Hop und Rap bei NRJ in the Park in Berlin vertreten.
Die Hörer aus Berlin und Brandenburg unter den 30 000 Zuschauern
konnten leichter an ihre Tickets kommen als die Hörer aus dem
restlichen Bundesgebiet:
Für
sie bestand die Möglichkeit, Coupons aus dem NRJ in the
Park-Magazin , das kostenlos bei den NRJ in the Park-Sponsoren
im Vorfeld des Konzerts auslag, gegen Tickets einzutauschen. Der Rest
- Hörer der ENERGY Stationen in Hamburg, Bremen, Nürnberg,
Stuttgart, München und Sachsen - musste Glück haben,
und hatte sie bei ihrem jeweiligen ENERGY-Sender gewonnen.

NRJ IN THE PARK-Bühne
Einige
wenige durften ihren Platz in der Zuschauertribüne kurzzeitig
mit der Bühne, die sich übrigens auf einem schwimmenden
Ponton befand und im Wannsee fest verankert wurde, oder dem
Backstage-Bereich eintauschen: Wem
das Losglück hold war, der wurde zum „Meet und Greet“ mit
seinem Lieblingsstar vorgelassen, was gewiss zu unvergesslichen emotionalen
Momenten führte.
Alle
Künstler werden im laufenden ENERGY-Programm gespielt. Viele
sind ENERGY schon über Jahre verbunden. So gewannen
die Black Eyed Peas im Januar bei den NRJ MUSIC AWARDS
in Cannes den Preis für
das Beste Album International. Einige (z.B. Alcazar) sind
bereits in den vergangenen Jahren bei NRJ in the Park aufgetreten
und scheinen
die Atmosphäre beim Gratislivekonzert am Wannsee zu schätzen.

Melanie C und Craig David auf der NRJ IN THE PARK Bühne
Obwohl
keine verlässlichen Daten über die Bekanntheit der
Marke „NRJ in the Park“ vorliegen, bezeichnet man sich
als das „Gratis Hitfestival Nummer 1“.
Pressesprecherin
Eva-Maria Sahm hierzu: „Mit diesem Namen möchten wir uns
ganz klar positionieren und von den vielen Open Air Festivals, die
teilweise sehr teuer sind, abgrenzen.
Wir schenken unseren Hörern ein unvergessliches
Konzerterlebnis mit einem erstklassigen Line Up.
Europaweit ist NRJ in the Park das
größte Hitfestival. Im letzten Jahr
besuchten über
200 000 Zuschauer die NRJ in the Park-Konzerte in sechs Ländern.“
Damit
das Konzert für die Hörer kostenlos und für
die Künstler gleichwohl lukrativ ist, bedarf es Sponsoren.
Dieses Jahr waren der ADAC Berlin-Brandenburg, die AOK Berlin,
die Berliner
Bank, E-Plus, Erdinger Weissbier, die Bundeswehr
und der BVG Club unter anderem mit von der Partie.

Söhnlein B an den Turntables
Fazit:
Mit dem diesjährigen Konzert hat sich die deutsche Ausgabe
von „NRJ in the Park“ als Marke von Gratispopkonzerten
endgültig etabliert. Bleibt abzuwarten, ob dieses den Energy-Stationen,
vor allem Energy Berlin, wieder Auftrieb in der Hörergunst
verschaffen kann.
Hendrik Leuker
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