Es ist ein schleichender, aber inzwischen unüberhörbarer Trend: Immer häufiger werden Nachrichten im Netz gesprochen und gehört statt geschrieben und gelesen. Audio ist auf dem Vormarsch – dank neuer Technik und neuer Web-Anwendungen. Für das Radio ist das Chance wie Bedrohung.
Unter Billigbranche versteht man im Allgemeinen so etwas wie Putzpersonal oder Wachdienst. Tatsächlich verdienen viele Radiomacher nicht mehr als ungelernte Hilfskräfte in anderen Branchen. Das ist ein Skandal und für die Branche zum Schämen – meint Bitterlemmer.
Jetzt macht das Fernsehen dem Radio vor, wie man Musik verkauft, mit einer Show, die nur eine einzige Botschaft hat, konsequent durchgestylt ist und mit knallharten Wordings nur eines tut: Positionieren. Die Rede ist von „The Voice of Germany“. Was da abläuft, taugt als Lehrbeispiel.
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