Digitalisierung von TV und Radio in Hessen weit fortgeschritten

Veröffentlicht am 28. Sep. 2016 von unter Pressemeldungen

lpr-hessen-smallHessen befindet sich auf dem Weg zur Volldigitalisierung und gehört zu den Vorreitern im bundesweiten Vergleich. Das bestätigen die Ergebnisse des diesjährigen Digitalisierungsberichts der Landesmedienanstalten, der Hessen an der Spitze der Digitalisierung in Deutschland sieht.

Die Zuschauerzahl des analogen Kabelfernsehens nimmt stetig ab und die Abschaltung dieses Empfangsweges in Hessen ist für den 30. Juni 2017 in Aussicht genommen. Nach Angaben von Unitymedia hat Hessen im Kabelnetz bereits einen Digitalisierungsgrad von 90,7 Prozent erreicht. Die hessische Stadt Hanau dient daher als Pilotstadt für die anstehende Volldigitalisierung des Kabels in Deutschland. Seit dem 20. September 2016 ist dort in 45.000 Kabel-Haushalten kein analoges Fernsehen mehr empfangbar.

Digitaler Empfang auch im Hörfunk steigend

Winfried Engel

Winfried Engel

Aber nicht nur im Fernsehen schreitet die Digitalisierung voran, auch im Hörfunk ist Hessen im bundesweiten Vergleich auf einem Spitzenplatz: Derzeit entfallen 24 Prozent der Hörminuten auf den DAB+ Empfang. Auch hessische nichtkommerzielle Lokalradios sind über Digitalradio zu hören. Seit September 2016 wird Radio Darmstadt (Radar) über DAB+ im Rhein-Main Gebiet übertragen. Die Frequenz teilt sich RadaR mit dem Frankfurter Sender Radio X im halbjährlichen Wechsel. Ähnlich verfahren Radio Rüsselsheim und Radio RheinWelle aus Wiesbaden. Diese teilen sich im vierteljährlichen Wechsel eine DAB+ Frequenz. Die Verbreitung von Radio Rüsselsheim über die gemeinsame Frequenz ist für Oktober geplant.

„Hessen nimmt bei der Digitalisierung von TV und Radio eine Vorreiterrolle unter den Bundesländern ein“, bestätigt Winfried Engel, Vorsitzender der Versammlung der LPR Hessen. „Diese Technik führt nicht nur zu einer besseren Bild- und Tonqualität. Sie eröffnet auch eine Ausweitung des  Rundfunkangebots, wovon nicht zuletzt die Zuschauer und Hörer in Hessen profitieren.“

Quelle: Pressemitteilung LPR Hessen

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