Dr. Tobias Schmid zum neuen Direktor der LfM gewählt

Veröffentlicht am 24. Jun. 2016 von unter Deutschland

LfMDie Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat heute (24. Juni 2016) Dr. Tobias Schmid zum neuen Direktor der LfM gewählt. Er erhielt von 38 abgegebenen Stimmen 33 Ja-Stimmen, bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Schmid (46) wird damit Nachfolger von Dr. Jürgen Brautmeier.

Dr. Tobias Schmid (Bild: VPRT)

Dr. Tobias Schmid (Bild: VPRT)

Schmid sagte zu seiner Wahl: „Ich freue mich außerordentlich über das Vertrauen der Medienkommission und über die Chance, gemeinsam die Herausforderung einer sich enorm verändernden Medienrealität anzugehen. Der Schutz der Menschenwürde, der Jugend, der Verbraucher und der Vielfalt sind Aufgaben, die in der Konvergenz nichts an Bedeutung verlieren und für die es sich lohnt, eine effiziente, zukunftsorientierte und konstruktive Medienaufsicht zu entwickeln.“

Der Vorsitzende der Medienkommission, Prof. Dr. Werner Schwaderlapp, sagte: „Ich bin sicher, dass Dr. Tobias Schmid als LfM-Direktor wesentliche Impulse für die aktuellen, vor allem aber auch für die zukünftigen Themen der Medienaufsicht geben wird und freue mich im Namen der Medienkommission auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

LfM-Direktor Dr. Jürgen Brautmeier erklärte: „Ich freue mich, dass mit Dr. Tobias Schmid ein erfahrener und kompetenter Fachmann für die zukünftige Arbeit der LfM gefunden wurde. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei der Bewältigung der Aufgaben.“

Tobias Schmid ist seit Januar 2005 als Bereichsleiter Medienpolitik bei der Mediengruppe RTL Deutschland und seit September 2010 als Executive Vice President Governmental Affairs bei der RTL Group tätig. Daneben engagiert sich der promovierte Jurist auch im Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), seit November 2012 als Vorstandsvorsitzender. Von 1999 bis Ende 2004 war er für die Home Shopping Europe AG tätig. Hier verantwortete er als General Counsel die Bereiche Recht und Medienpolitik, Personal, interne Revision und Öffentlichkeitsarbeit.

Informationen zu den beiden Organen der Landesanstalt für Medien NRW (Medienkommission und Direktor) sind hier abrufbar.

Dr. Tobias Schmid wurde am 20. Mai 2016 als neuer LfM-Direktor vorgeschlagen

LfMDie von der Medienkommission eingesetzte Findungskommission hat Dr. Tobias Schmid einstimmig zur Wahl zum neuen Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) vorgeschlagen. Er würde damit Nachfolger von LfM-Direktor Dr. Jürgen Brautmeier, dessen Amtszeit am 30. September 2016 endet.

Die Wahl in der Medienkommission ist für die nächste Sitzung des Gremiums am 24. Juni geplant. Alle Mitglieder der Medienkommission haben nun die Möglichkeit, die eingegangenen Bewerbungen einzusehen, soweit die Bewerberinnen und Bewerber dazu bereit sind. Sie können dann vorschlagen, über die Empfehlung der Findungskommission hinausgehend weitere Bewerberinnen und Bewerber für die Wahl zu berücksichtigen. Dr. Tobias Schmid sowie die ggf. von der Medienkommission zusätzlich in die engere Auswahl genommenen Bewerberinnen und Bewerber stellen sich am 24. Juni persönlich vor. Die Wahl erfolgt im Anschluss hieran gemäß den Vorgaben des Landesmediengesetzes NRW.

Der Vorsitzende der aus neun Mitgliedern der Medienkommission bestehenden Findungskommission, Prof. Dr. Werner Schwaderlapp, sagte: „Ich freue mich, dass Dr. Tobias Schmid bereit ist, für das Amt des Direktors der Landesanstalt für Medien NRW zu kandidieren. Herr Dr. Schmid zählt zu den besten medienpolitischen Experten in Deutschland und verfügt darüber hinaus über Erfahrungen auch auf europäischer Ebene. Er teilt unsere Grundüberzeugungen über die zu schützenden Werte Menschenrechte, Sicherung von Meinungsvielfalt und Jugendschutz in den traditionellen Medien und über deren Bedeutung in vergleichbaren Formen der Internet-Kommunikation. Als Direktor der LfM würde er daran mitwirken, diese Werte in zeitgemäße Formen der Medienaufsicht umzusetzen. Die Förderung von Medienkompetenz und Partizipation sind weitere wichtige Ziele für die Arbeit der LfM in den nächsten Jahren.“

Quelle: LfM-Pressemeldungen

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