Bodo Ramelow moderiert bei LandesWelle Thüringen

Veröffentlicht am 01. Apr. 2016 von unter Airchecks, Deutschland

LandesWelle ThüringenMinisterpräsident Bodo Ramelow moderiert ab sofort die Morgensendung bei LandesWelle Thüringen! Mit dieser Meldung schickte der Thüringer Privatsender seine Hörerinnen und Hörer heute Morgen in den April. Der Ministerpräsident saß tatsächlich am Mikro und moderierte von 06 bis 10 Uhr „Die Bodo Show im Radio“.

Bodo Ramelow im Studio. Foto: LandesWelle

Bodo Ramelow im Studio. Foto: LandesWelle

„Ab sofort hole ich Sie jeden Morgen aus dem Bett“, versprach Ramelow den LandesWelle-Hörern. „Erst Radio und dann regieren“. Ernsthaft politisch wurde es in der Bodo Show nicht. Stattdessen moderierte der Ministerpräsident in eigens für ihn geschaffenen Rubriken mit viel Witz und auch Selbstironie.

So klang die „Die Bodo Show im Radio“ heute Morgen:

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In „Bodos linke Dinger“ präsentierte er die Polizeimeldung der Woche. In „Bodo, Bello & Co.“ plauderte Hundebesitzer Ramelow über Tiere. Und als „Der Schlichter“ vermittelte der Ministerpräsident in einem Alltags-Streitfall.

„Herr Ramelow hat wirklich großes Moderationstalent“, lobt LandesWelle-Programmchef Marco Kamphaus den Quereinsteiger. „Er hat eine markante tiefe Stimme, ist schlagfertig und kann auch mal einen Witz auf eigene Kosten machen.“ Eine feste Sendung wird der Ministerpräsident bei LandesWelle aber nicht übernehmen. „Das würde sein Terminkalender gar nicht zulassen. Und natürlich auch unsere journalistische Distanz nicht“, so Kamphaus weiter.

Ministerpräsident Bodo Ramelow und LandesWelle-Morgenmoderator Timo Hartmann. Foto: LandesWelle

Ministerpräsident Bodo Ramelow und LandesWelle-Morgenmoderator Timo Hartmann. Foto: LandesWelle

Für seine Moderatorenrolle hatte sich der Ministerpräsident selbst beworben. In seiner Festrede zum 20. Geburtstag von LandesWelle Thüringen im vergangenen Sommer hatte Bodo Ramelow verraten, dass er schon immer mal eine Radiosendung moderieren wollte. Dieses Angebot nahm LandesWelle gerne an.

Quelle: Pressemitteilung von Landeswelle Thüringen.

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