Trainingscamp für Hörfunk- und Print-Mediaberater

Veröffentlicht am 27. Okt. 2015 von unter Seminar-Tipps

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Erstmals gibt es ein gemeinsames Trainingscamp für Hörfunk-und Print-Mediaberater. RADIOSZENE fragte den Geschäftsführer Stephan Falk von FALK & LENZ in Köln, wieso das sinnvoll ist und wie man auf so eine Idee kommt.

Stephan Falk

Stephan Falk

RADIOSZENE: Trainingscamp für Mediaberater, das hört sich nach Anstrengung und Dschungel-Camp an. Was ist das genau?

Stephan Falk: Trainingscamp bedeutet für uns einfach, fünf Tage am Stück sehr intensiv zusammen zu arbeiten. Mit verschiedenen Trainern und Referenten, an verschiedenen Locations und mit einem geballten Input der sehr praxisnah und vor allem für das lokale Verkaufen hilfreich ist.

RADIOSZENE: Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Stephan Falk: Seit Jahren werden wir von unseren Medienkunden immer wieder drauf angesprochen, ob wir nicht gute Mediaberater kennen. Oder wir hören ein Klagelied auf die schlecht ausgebildeten Mediaberater, die unterwegs sind. Gleichzeitig hören wir sehr oft von  den Mediaberatern, dass sich keiner so richtig um deren Ausbildung kümmert. Sie sollen in der Regel aber sofort loslaufen und Umsatz generieren. Schade daran ist vor allem, dass durchaus talentierte Kandidaten sich nicht gewertschätzt fühlen und im schlimmsten Fall verlieren sie die Lust und verlassen recht schnell wieder das Unternehmen. Und jeder, der schon mal Mitarbeiter gesucht hat, weiß, mit wie vielen Kosten es verbunden ist, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen wieder verlässt. Mit unserem 5-tägigen Trainingscamp wollen wir eine breite Grundlagen-Schulung anbieten, die sowohl das entsprechende Medien-Knowhow als auch Trainingsinhalte wie selbstbewusste Selbstpräsentation für Mediaberater oder Abschlusstechniken und Kampagnenplanung etc. beinhalten. Es ist vor allem zugeschnitten auf die Branche und ziemlich intensiv.

RADIOSZENE: Spannend finde ich, dass das Camp für Mediaberater Radio und Tageszeitung gemeinsam angeboten wird. Warum und wie macht ihr das?

Stephan Falk: Warum ist ganz einfach. Das Spielfeld ist gleich, nämlich sehr lokal. Wir haben langjährige Erfahrung in lokalen Märkten sowohl bei Tageszeitungen als auch bei Radiosendern gemacht. Die erste Ansprache und somit die Kommunikation mit den Kunden unterscheidet sich nicht wesentlich bei den beiden Gattungen –  also werden diese Lernsequenzen in einer gemeinsamen Gruppe gemacht. Dies dient auch einem bereichernden Austausch unter den Mediaberatern. Denn unsere Erfahrung aus crossmedialen Projekten ist, dass sich Berater aus beiden Gattungen sehr gute Tipps untereinander geben können. Wie wir das machen? Das ist einfach. Die Inhalte die für beide Medien gleich sind, werden in einer gemeinsamen Gruppe vermittelt. Die gattungsbezogenen Inhalte in aufgeteilten Gruppen.

RADIOSZENE: Abschließend habe ich noch eine Frage. In eurer Broschüre steht etwas von einer Abendeinheit als „Büdchen-Tour“. Was meint ihr damit?

Stephan Falk: Das ist sicherlich eines unserer Highlights in der Trainingscampwoche. Büdchen sind eine regionale Besonderheit unter anderem hier in Köln und es handelt sich um Kioske die, beinahe rund um die Uhr an 7 Tagen geöffnet sind und für die „Notversorgung“ zur Verfügung stehen. Hier gehen wir ganz praxisnah darauf ein, wie man regionale Besonderheiten für die Mediaberatung sinnvoll nutzen kann und, wie man als Mediaberater das Thema „Heimat“ in den persönlichen Verkauf einbindet. D. h. wir gehen also mit den Mediaberatern direkt aufs Spielfeld und somit in die Praxis.

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Infos zum Trainingscamp für Mediaberater und die aktuelle Broschüre dazu gibt es direkt bei FALK & LENZ unter 0221-630 600 70 oder auf der Website www.falkundlenz.de

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