Deutscher Radiopreis 2015: Die letzten Nominierungen

Veröffentlicht am 25. Aug. 2015 von unter Deutschland, News

Deutscher Radiopreis 2015Auch für Musikfreunde verspricht der Deutsche Radiopreis 2015 erneut ein großes Fest zu werden. Bei der Verleihungsgala am 3. September mitten im Hamburger Hafen wird auch a-ha auftreten. Schon zuvor hatten Sarah Connor, George Ezra, Rea Garvey, Kwabs und Olly Murs zugesagt. Die Gruppe a-ha wird außerdem für ihr vielfältiges musikalisches Schaffen in den vergangenen 30 Jahren mit einem Sonderpreis der Veranstalter geehrt, den Showmaster Jörg Pilawa überreicht.

Die unabhängige Jury des Grimme-Instituts hat jetzt die letzten Nominierungen in den drei noch ausstehenden Kategorien bekanntgegeben:

Im Finale um die Auszeichnung für die Beste Morgensendung stehen die “Die N-JOY Morningshow mit Kuhlage und Hardeland” des NDR-Programms N-JOY (Andreas Kuhlage und Jens Hardeland), “Arno & die Morgencrew – Berlins lustigste Morgensendung” von 104.6 RTL Berlins Hitradio (Arno Müller und Marc Haberland) sowie “Böttcher & Fischer am Morgen” von R.SA (Thomas Böttcher und Uwe Fischer). Laudator ist der Schauspieler Max von Thun.

In der Kategorie Bestes Nachrichten- und Informationsformat sind die NRW-Lokalradios mit “Grenzenlos – 25 Jahre Mauerfall” (Thorsten Ortmann) nominiert, ebenso SWR3 mit “SWR3-Report Jung – schnell – tot” (Gregor Glöckner und Katharina Jansen) und ANTENNE THÜRINGEN mit der “Themenwoche Extremismus – Symptome und Gegenmittel” (Christian Geutner und Iris Pasold). Die Schauspielerin Iris Berben wird den Sieger vorstellen.

Auf den Preis für die Beste Programmaktion können hoffen: das Nordwestradio von Radio Bremen und NDR mit der “Chronik: 70 Jahre Kriegsende im Nordwesten” (Jens Schellhass und Guido Schulenberg), WDR 1LIVE mit “1LIVE MISSION REMMIDEMMI” (Marc Tigges und Luke Mockridge) sowie rbb radioBERLIN 88,8 mit “Der Sonderzug nach Pankow” (Nina Siegers und Ron Perduss). Diese Auszeichnung übergibt der Comedian Atze Schröder.

Die weiteren Laudatorinnen und Laudatoren sind der ehemalige Bundesminister Dr. Heiner Geißler, die Moderatoren Sandra Maischberger und Alexander Bommes, die Schauspielerin, Komikerin und Schriftstellerin Cordula Stratmann, die Schauspieler Johanna Wokalek, Miroslav Nemec und Oliver Wnuk sowie der Sänger Rea Garvey.

Die Gruppe a-ha hat weltweit bereits mehr als 80 Millionen Tonträger verkauft. Hits wie “Take On Me”, “The Sun Always Shines On TV”, “Foot Of The Mountain” oder “The Living Daylights” erreichten Top-Ten-Platzierungen in den deutschen Single- und Airplay-Charts. 2010 löste sich die Band vorübergehend auf. Morten Harket, Paul Waaktaar und Magne Furuholmen können aber wohl doch nicht ohne einander: Im September erscheint das zehnte Studio-Album der Band “Cast In Steel”. Morten Harket freut sich schon darauf, die Songs im Radio zu hören: “Radio ist pur! Im Radio hörst du unsere Songs, so wie wir sie gemacht haben. Das ist ein riesiges Privileg für Künstler. Keine Lichtershow und Bühnenqualm und auch keine verrückten Klamotten. Einfach pure Musik.”

Barabara Schöneberger moderiert die Verleihung des Deutschen Radiopreises. Bild: Deutscher Radiopreis/NDR & Morris Mac Matzen

Barabara Schöneberger moderiert die Verleihung des Deutschen Radiopreises. Bild: Deutscher Radiopreis/NDR & Morris Mac Matzen

Barbara Schöneberger moderiert die Preisverleihung, die zahlreiche öffentlich-rechtliche und private Radioprogramme deutschlandweit live aus der Veranstaltungshalle “Schuppen 52” in Hamburg übertragen. Die Gala wird auch als Livestream im Internet zu sehen sein. Außerdem senden die Dritten Fernsehprogramme der ARD die Show zeitversetzt.

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen, neben dem Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

Quelle: Pressemitteilung Deutscher Radiopreis / NDR.

 

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