25 Jahre ffn: „Am Anfang war das Wort – und das Wort hieß Grüß Gott!“

Veröffentlicht am 14. Dez. 2011 von unter Pressemeldungen

Niedersachsens erfolgreichster Privatsender feiert ein Vierteljahrhundert Radiogeschichte

„Am Anfang war das Wort – und das Wort hieß Grüß Gott!“ Als diese Worte am 31.12.1986 um 12 Uhr mittags über den Äther gingen, ahnte wohl niemand, welche Erfolgsgeschichte ihren Anfang nahm.

25 Jahre ffn, das sind 25 Jahre voller Überraschungen für Niedersachsens Radiolandschaft. Kreative, verrückte Ideen – dafür steht ffn in den Köpfen der Hörer.

Aus dem beschaulichen Sender, der bis 1996 in einer Villa in Isernhagen nahe Hannover residierte, hat sich eine Unternehmensgruppe entwickelt, die für erfolgreichen Privatfunk in Norddeutschland steht. Die Unternehmensgruppe Funk & Fernsehen Nordwestdeutschland (ffn) betreibt neben dem Hauptprogramm ffn weitere Programme wie ffn young, ffn comedy und peppermint FM. Seit Mitte der 90er Jahre ist ffn darüber hinaus an Sendern in Hamburg (Oldie 95) und Schleswig-Holstein (Radio NORA und delta radio) beteiligt. Seit Anfang des neuen Jahrtausends gibt es eine Vermarktungskooperation mit dem Sender ENERGY Bremen sowie eine Beteiligung am Niedersächsischen Radio 21. radio ffn ist außerdem einer der Gründungsgesellschafter von Europas größtem Radiovermarkter, der RMS (Radio Marketing Service) in Hamburg.

Ewald Dobler, Verleger der Alfelder Zeitung, wirkt seit den Gründungstagen im Kreis der Gesellschafter von radio ffn und seit 1995 als Vorsitzender des Gesellschafterausschusses mit: „1986 steckte der private Rundfunk, Fernsehen und Radio, noch in den Kinderschuhen und stellte für uns als Investoren Neuland und damit auch wirtschaftliches Risiko dar. Die Zeitungsverleger engagierten sich aus der Sorge heraus, dass Privatfunk Anzeigenkunden kosten könnte. Im Fall von radio ffn lässt sich rückblickend sagen, dass der Wettbewerb unserer konkurrierenden Medien sehr schnell zum Miteinander wurde, geprägt von Partnerschaft und Vertrauen.“

radio ffn steht auch wirtschaftlich auf solidem Fundament. ffn-Geschäftsführer Harald Gehrung: „Unsere Werbekunden präsentieren sich gern in dem kreativen Umfeld unseres Programms – dieser Tatsache haben wir unseren wirtschaftlichen Erfolg zu verdanken. Unsere Arbeitsplätze sind seit 25 Jahren stabil, Themen wie Gehaltskürzungen oder Stellenabbau hat es bei ffn noch nie gegeben. Und dass es uns gelingt, ohne GEZ-Gebühren und im immer stärker werdenden medialen Wettbewerb unseren Platz zu behaupten, macht uns stolz.“

Ina Tenz verantwortet seit 2004 als Programmdirektorin die Inhalte des Programms: „Wir sind einfach anders als die anderen. In den Anfangszeiten hatten wir einen eigenen Heißluftballon, wir haben einen Smart kreiseln und einen Porsche fliegen lassen, einen Eisberg durchs Land geschickt. Wir haben Bräute im weißen Kleid ans Ende der Welt gejagt, einen Mann eine Woche lang an seine Schwiegermutter gekettet, die Grünkohlpizza erfunden, ein Pferd verlost und eine Million Mark gegen einen Zehner getauscht.“ Diesen und anderen Ideen ist es zu verdanken, dass ffn seit Jahren stabil in der Hörerreichweite ist und sich inzwischen auf dem zweiten Platz im bundesweiten Vergleich der Privatradios behauptet.

ffn war der erste Sender mit eigener Radiocomedy und war durch das oftmals polarisierende, aber verdient mit hohem Kultstatus behaftete Frühstyxradio stets in aller Munde. Sonntags klingelte der Wecker in Niedersachsen früh, denn dann saß man gemeinsam vor dem Radio und hörte, was Erwin und Brochi, Frieda und Anneliese, die Fahrgemeinschaft oder Isernhagen Law zu sagen hatten.

Und auch die Stars geben sich bei ffn die Klinke in die Hand – nationale und internationale Künstler besuchen das Funkhaus in der Stiftstraße, geben Unplugged-Konzerte oder plaudern mit den Moderatoren.

Ina Tenz: „Bei allem, was wir tun, ist uns vor allem die Authentizität wichtig. Und jede Aktion muss einen klaren Niedersachsen-Bezug haben, denn wir senden ja nicht nur für die Niedersachsen, sondern aus dem Herzen Niedersachsens heraus.“

Wenn zum Jahreswechsel in der Stiftstraße in Hannover die Korken knallen, hat nicht nur das Team Grund zur Freude. Die ffn-Ideenmaschinerie ist angelaufen, unzählige Programmaktionen sind für das Jubiläumsjahr geplant. Man darf also gespannt sein, wenn es wieder heißt: Na denn…ffn!

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