ARD-Hörfunk – weiterhin erfolgreich auf Spitzenposition

Veröffentlicht am 28. Mrz. 2018 von unter Pressemeldungen

ARDARD-Vorsitzender Wilhelm: “Radio verbindet – das breit gefächerte Hörfunk-Angebot der ARD nutzen Menschen in allen Regionen und in allen Altersgruppen – das ist ein großer Vertrauensbeweis” / Großer Erfolg bei jungen Hörern, Spitzenwerte für Informations- und Kulturangebote

Die ARD-Radioprogramme sind weiterhin klar Spitzenreiter im deutschen Hörfunkmarkt. Rund 37,16 Millionen Hörerinnen und Hörer schalten täglich (Montag – Freitag) mindestens einen öffentlich-rechtlichen Radiosender ein – ebenso viele wie in der für die ARD erfolgreichen letzten MA 2017 Radio II. Das entspricht einem Anteil von 53,0 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren. Kommerzielle Radioprogramme werden von täglich 29,60 Millionen Menschen genutzt, das sind 42,2 Prozent. Diese Ergebnisse gehen aus der heute veröffentlichten Media-Analyse (ma 2018 Audio I) hervor.

Intendant Ulrich Wilhelm (Bild: BR)

Intendant Ulrich Wilhelm (Bild: BR)

Täglich schalten 54,37 Millionen Menschen das Radio ein, das sind 77,6 Prozent der Bevölkerung. Diese hören jeden Tag 247 Minuten Radio. Dazu der ARD-Vorsitzende und BR-Intendant Ulrich Wilhelm: “Radio verbindet, das zeigen auch die heute vorgestellten Zahlen wieder eindrücklich. Menschen in allen Regionen und in allen Altersgruppen nutzen das breit gefächerte Hörfunk-Angebot der ARD. Das ist für uns ein großer Vertrauensbeweis, aber auch Ansporn, nicht nachzulassen. In Zeiten von Desinformation und Spaltung sind Qualität, Verlässlichkeit und Orientierung von großer Relevanz.”

Info- und Kulturwellen sind besonders beliebt und erfolgreich

Noch nie haben so viele Menschen die Informations- und Kulturwellen der ARD gehört. Täglich entscheiden sich 6,79 Millionen Menschen für mindestens ein Informations- oder Kulturprogramm, das sind 9,7 Prozent – ein Rekordwert.

Martin Wagner (Bild: br.de)

Martin Wagner (Bild: br.de)

Martin Wagner, Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission und BR-Hörfunkdirektor: “Radio ist und bleibt das reichweitenstärkste Medium überhaupt und das nicht ohne Grund, denn es ist vitaler und vielfältiger als jemals zuvor. Besonders freuen mich die Rekordwerte für unsere Informations- und Kulturprogramme bundesweit. Das zeigt, dass der öffentlich-rechtliche Hörfunk höchste Glaubwürdigkeitswerte genießt. Der Erfolg bei den jungen Radiowellen beweist, dass wir mit unserem breit gefächerten Portfolio sehr viele Jugendliche und junge Erwachsene und damit alle gesellschaftlichen Gruppen erreichen.”

Sechs ARD-Radiowellen unter den Top Ten

Besonders beim jungen Publikum schneidet der öffentlich-rechtliche Rundfunk sehr gut ab. Unter den Top 10 der meistgenutzten Programme bei den unter 30-Jährigen ist die ARD mit sechs Radiowellen vertreten. Täglich schalten 5,86 Millionen junge Menschen bis 30 Jahre ein Programm der ARD ein.

Der ARD-Hörfunk bleibt das wichtigste Audio-Angebot für die Menschen in Deutschland. Dies zeigt der Reichweiten-Vergleich mit den in der Media-Analyse gemessenen Online-Audio-Diensten: Über alle Verbreitungswege erreichen die ARD-Radioprogramme täglich (Montag – Sonntag) rund 36 Millionen Hörer, die online verbreiteten Angebote aus der Kategorie User Generated Radio und Musikstreamingdienste rund eine Million.

Die ma Audio führt die beiden bisherigen Hörfunk-Reichweitenerhebungen ma Radio und ma Audio in einer konvergenten Studie zusammen. Für die ma Radio wurden von vier unabhängige Marktforschungsinstituten rund 70.000 Telefoninterviews (Festnetz und mobil) geführt. Neben den bislang in der ma Radio ausgewiesenen klassischen Radioangeboten stellt die ma Audio auch Reichweiten für Online-Audio-Angebote, wie Webradios, Musik-Streaming-Dienste und User Generated Radios zur Verfügung. Die ma Audio enthält unverändert die vertrauten Kennziffern der maRadio wie z. B. Tagesreichweite und Marktanteil. Sie gewährleistet die Kontinuität in der Reichweitenmessung und die volle Vergleichbarkeit zu früheren Datenerhebungen der ma Radio.

 

Quelle: Pressemitteilung ARD

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