SWF3-Legende Gerd Leienbach: „Die Sender verstecken ihre Comedy wie die Nadel im Heuhaufen“

Veröffentlicht am 16. Okt. 2017 von unter Deutschland

Kult-Moderator Gerd Leienbach spricht im RADIOSZENE-Interview unter anderem über seine Karriere und seine Eindrücke zur Comedy-Landschaft 2017: „In meiner Wahrnehmung verstecken die Sender ihre Comedy wie die Nadel im Heuhaufen“

Gerd Leienbach in der WDR2-Silvestersendung 1989 mit Frau Gila

Gerd Leienbach in der WDR2-Silvestersendung 1989 mit Frau Gila

Der Blick auf die Comedy-Angebote im deutschen Radio erinnert unwillkürlich an die Hape Kerkeling-Weisheit „Witzischkeit kennt keine Grenzen“. Was heute als Humor verpackt dem Hörervolk um die Ohren gehauen wird, erscheint auf der nach unten offenen Geschmacksskala in der Tat gelegentlich alles andere als vergnügungssteuerpflichtig. Also, wirklich „witzisch“ ist das für viele Hörer nicht mehr – eher enervierend. Dabei ist Comedy zwischenzeitlich ein unverzichtbarer Baustein im Sortiment der für die Masse attraktiven Programme geworden.

Das war nicht immer so: in der Nachkriegszeit fand Heiteres nur zögerlich Einzug in die Radioprogramme, wie etwa durch live vorgetragene Sketche durch Entertainer wie Peter Frankenfeld oder die eher biederen Scherze regionaler Spaßmacher. Auch die neuen Autofahrer- und Infotainmentwellen der 1970er Jahre taten sich lange schwer eigen produzierte Comedy-Inhalte im Programm unterzubringen. Eher versuchte man sich mit Einspielungen von Sequenzen aus den Alben der damaligen Lachmachergrößen wie Otto, Emil, Dieter Hallervorden, Gerhard Polt, Loriot oder Mike Krüger. In verschiedenen Regionen – wie etwa im Norden – kamen auch Plattheiten von Witzerzählern wie Fips Asmussen oder Günter Willumeit zu Gehör.

Mit Lustigem im Programm hatten die Senderoberen ebenso ihre Schwierigkeiten. Es fehlte den – meist eher der „Gehobenen Unterhaltung“ (sprich dem Kabarett) sowie dem hehren Journalismus zugewandten -Verantwortlichen lange Zeit die Vision und der Mut hier mit eigenen Produktionen aktiv zu werden. Und wenn nun doch die eine oder andere Idee dafür geboren war, mangelte es in den damals ausschließlich öffentlich-rechtlichen Anstalten bei der Umsetzung meist am notwendigen Personal.

Peter Stockinger (Bild: @Deutscher Radiopreis)

Peter Stockinger (Bild: @Deutscher Radiopreis)

Wieder waren es die Tüftler um den SWF3-Visionär Peter Stockinger, die hier als erste, echte eigene Comedy-Konzepte der modernen Art über den Sender schickten. Der umtriebige Programmleiter schob den allgegenwärtigen Schallplatten-Humoristen einen Riegel vor und baute stattdessen auf die Qualitäten der von ihm angeheuerten Jung-Comedians. Auch wenn Stockinger persönlich möglicherweise über diese Art von Schabernack nicht unbedingt lachen konnte, räumte er Comedy aufgrund des gewaltigen Publikumszuspruchs immer mehr Senderzeit ein. Mit bislang nicht gekannten Konzepten wie „Raumstation ARDia“, dem „Akurateur des Südwestfunks Gotthilf Penibel“ oder dem „Ruhrpottproleten Werner Chibulsky“ eroberten die Baden-Badener innerhalb der ARD binnen kürzester Zeit die Pole-Position im Segment „Radio-Humor“ – und gaben sie bis heute nicht mehr ab. Aber auch im privaten Lager entstanden bereits Ende der 1980er Jahre kluge Konzepte wie etwa das „Frühstyxradio“ (oder „Der größte Kulturmagazin der Welt“, wie es sich selbst nannte) von radio ffn – mit einer legendären Mannschaft um Kreativköpfe wie Dietmar Wischmeyer, Oliver Kalkofe oder Oliver Welke.

SWF3 Komische Zeiten (Bild: RADIOSZENE)

Der seinerzeit beliebteste Radio-Comedian im Südwesten war das Unterhaltungstalent Gerd Leienbach. Als Quereinsteiger wurde der vormalige Schlagersänger und Zeitungsreporter von Peter Stockinger entdeckt und nachhaltig gefördert. Gerd Leienbach und sein SWF-Kollege Michael Bollinger entwickelten im Rahmen des Labels „Komische Zeiten von SWF3“ eine gute Zahl weiterer Figuren – wie „Knut Buttnase“ und dem „Herrn Schniepelpuhl mit seinem Ölkännchen“, von denen sich Leienbach in seinen Sendungen zur Freude der Hörer regelmäßig auf übelste Art beschimpfen lassen musste.

Gerd Leienbach ist auch Erfinder des SWF3/SWR3-„Schwarzwaldelchs“, der bis heute ein unverzichtbares Markenzeichen und Wappentier der südwestdeutschen Erfolgswelle geblieben ist.

Im RADIOSZENE-Interview spricht Gerd Leienbach unter anderem über seine Karriere und seine Eindrücke zur Comedy-Landschaft 2017.


RADIOSZENE: Vor Ihrer Laufbahn als Radiomoderator waren Sie unter anderem auch Schlagersänger. Wer hat Sie entdeckt?

Gerd Leienbach (Bild: privat)

Gerd Leienbach (Bild: privat)

Gerd Leienbach: Vor meiner Laufbahn als Schlagersänger war ich Lokalredakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger und schrieb auch für diverse Zeitschriften. Als Sänger hatte ich bereits Erfahrung seit meinem sechzehnten Lebensjahr, war Frontman einiger Bands im Rheinland. Mich reizte die Vorstellung, einen Plattenvertrag zu kriegen, nahm an Wettbewerben teil, die unter anderem von Radio Luxemburg veranstaltet wurden, ich wurde leider immer nur Zweiter. Damals trieben zwielichtige Manager ihr Unwesen, die jungen Leuten Geld für sinnlose Plattenproduktionen aus der Tasche zogen, und ich beschloss, solchen Typen als Reporter undercover auf die Schliche zu kommen. So einen Ganoven, Tony O.,  lernte ich in einer Striptease-Bar kennen, wo ich ab und zu ein paar Songs zum Besten ab, neben mir außerdem Heino – damals noch ohne Brille – und Erik Silvester. Der dubiose Nepper stellte sich als Manager von Howard Carpendale vor und machte mir ein Angebot: Ich könne eine Platte machen, einen Werbesong für einen Wohnwagen-Hersteller. Tausend Singles wurden gepresst. Die Wohnwagen-Leute sponserten auch Howard, der gerade seine Single „Indianapolis“ veröffentlicht hatte. Auf einer Firmenparty lernte ich Howard kennen, der mich vor Tony O. warnte. Gleichzeitig lud mich der Blonde aus Südafrika zum Vorsingen in Köln ein, in ein Studio der EMI Electrola. So wurde Howard mein Produzent, ich nannte mich Iljan Darc in Anlehnung an meine russischen und französischen Vorfahren und hatte meinen ersten richtigen Plattenvertrag, war aber immer noch auf dem Reportage-Trip.

Howard Carpendale war mein erster Produzent als Schlagersänger (Gerd Leienbach)

RADIOSZENE: Wie empfinden Sie diese Zeit im Rückblick? 

Gerd Leienbach 1. Single: "Mädchen komm"

Gerd Leienbach 1. Single: “Mädchen komm”

Gerd Leienbach: Verrückte Zeit. Meine erfolgreichsten Titel waren „Mädchen komm“ und „Torremolinos“, insgesamt sechs Singles erschienen auf Columbia-Label. Ich tingelte kreuz und quer durch die Republik. Trat meistens in Diskos auf und gab viele Interviews bei WDR, BR, SWF, Radio Free Europe und anderen. Für den Kölner Express war ich der „singende Reporter“. In Wahrheit war ich per Zufall ein Schlager-Fuzzi geworden, der munter reihenweise Groupies flachlegte, die vor mir schon von Gunter Gabriel, Drafi Deutscher oder Ricky Shane „bespielt“ worden waren.

RADIOSZENE: Im Grund Ihres Herzens waren Sie damals wie heute aber doch auch Rock’n’Roll-Fan und bekennender Anhänger von Elvis Presley. Genau wie Roy Black, ein Widerspruch?

Gerd Leienbach: Jein. Ich wollte Elvis-Songs auf Deutsch singen, aber die Electrola brauchte einen Ersatz für Erik Silvester, der zu einer anderen Company gewechselt war.

RADIOSZENE: Wie sind Sie anschließend zum Radio gekommen? 

Gerd Leienbach: Die Electrola schickte mich auf Promotion-Tour zu Radio Luxemburg. Frank Elstner war gerade zum Geschäftsführer avanciert und bot mir einen Urlaubsjob als Moderator an, drei Monate. Im Herbst 1974 lief die Zeit ab. Frank vertraute mir an, sein Chefsprecher Jochen Pützenbacher könne mich nicht leiden, also wäre Stress vorprogrammiert. Sein Tipp: Am 1. Januar 75 geht SWF3 in Baden-Baden auf Sendung, dort solle ich mich doch bewerben. Den Rest des Jahres überbrückte ich mit Tingeleien und als DJ, dann lud man mich zum Vorsprechen ein. Es klappte auf Anhieb. Mein Entdecker war der Leiter der SWF3-Schlussredaktion und spätere Programmchef Peter Stockinger. Innerhalb weniger Monate war ich der beliebteste Moderator.

Meine Comedy-Figuren hatten eine strategische Funktion (Gerd Leienbach)

RADIOSZENE: Bei SWF3 waren Sie Kult mit den Comedy-Figuren „Knut Buttnase“ und „Herrn Schniepelpuhl mit seinem Ölkännchen“. Von beiden Kunstfiguren musste sich der Moderator Leienbach regelmäßig beschimpfen lassen. Würde diese Form von Comedy auch heute noch funktionieren?

Gerd Leienbach: Meine eigenentwickelten Comedy-Figuren hatten eine strategische Funktion: mit Frechheit dumm und dreist das neue Programm zu kritisieren und vor allem mich als Idiot zu bezeichnen. Das hatte es so noch nie gegeben. Buttnase spaltete seine Heimat Dösenbüttel von der Bundesrepublik ab und gründete eine eigene Partei. Zwischen Dortmund und Basel entstanden über hundert Fan-Clubs, jede Woche füllten Hörerbriefe Waschkörbe. Die Figuren verselbständigten sich, einmal wöchentlich gab es abends zwei Stunden neue Abenteuer, neben den täglichen Störungen der anmaßenden Pappnasen.

RADIOSZENE: Ihre bekannteste Comedy-Figur war der „Schwarzwald-Elch“, der heute noch bei SWR3 – zumindest als Maskottchen – in Erscheinung tritt. Wie kamen Sie auf die Idee?

Gerd Leienbach: Eine Hörerin aus der Schweiz schenkte mir eine Dose mit Blasebalg drin, wenn man sie umdrehte, ertönte ein „Möööh“. Aufgemalt war eine Kuh mit Elchschaufeln statt Hörnern. Mein Schwarzwald-Elch war geboren. In meiner Frühsendung „Litfaßwelle“ interviewte ich jeden Tag den Elch, der sich kritisch über Franz-Josef Strauß und die heikelsten Themen äußerte. Nonverbal – und dafür liebten ihn die Hörer. Nach meinem Wegzug nach Bremen, wo ich einen Job als ‚Erster Redakteur in der Chefredaktion‘ bekam, wurde mein Elch die Gallionsfigur des SWF und danach des SWR. Damit haben sie Millionen verdient, Merchandising und so.

SWF3 Schwarzwald-Elch

RADIOSZENE: SWF3 lieferte für ganze Generationen durch Talente wie Michael Bollinger, Andreas Doms und Ihnen – später mit Michael Wirbitzky, Sascha Zeus oder Andreas Müller – eine nie enden wollende Reihe eigenentwickelter Comedy-Formate, hatte schon früh die einschlägige Marktführerschaft im deutschen Radio. Was war das Erfolgsgeheimnis?

Gerd Leienbach: Ohne Peter Stockinger hätte ich, hätten alle Beteiligten einpacken können. Der hat sich was getraut, ich bezeichne ihn als Unternehmer. Er hat Talente erkannt und gefördert und sie mit breiter Schulter verteidigt.

RADIOSZENE: War Ihnen das Talent als innovativer Comedy-Producer in die Wiege gelegt oder steckte dahinter harte Arbeit?

Gerd Leienbach: Schon als Pubertier liebte ich Rollenspiele und Selbstgespräche, habe mit mir Dialoge geführt und mit dem Telefunken-Tonbandgerät aufgenommen. Nein, ich glaube nicht, dass man als Komiker geboren wird, mal abgesehen von Horst Seehofer und anderen Scherzkeksen. Harte Arbeit? Nein, das Lustempfinden überwiegt, besonders dann, wenn die Leistung angemessen honoriert wird.

Ich glaube nicht, dass man als Komiker geboren wird, mal abgesehen von Horst Seehofer (Gerd Leienbach)

RADIOSZENE: Nach Ihrer Radiozeit machten Sie Fernsehen, waren mit Hans Herbert Böhrs, Herbert Fux, Olivia Pascal und Frank Zander einer der Präsentatoren von Sketchen bei der Kult-Serie „Bananas“. Im WDR Fernsehen wurden erst kürzlich Szenen aus damaligen Staffeln wiederholt. Die Älteren werden sich mit Wehmut erinnert haben. Fehlt heute ein Format wie „Bananas“ im deutschen Fernsehen?

Gerd Leienbach: Meine Mitwirkung bei „Bananas“ verdanke ich meinen Radio-Erfolgen. Hans-Herbert kam von der Rentnerband, Herbert und Olivia vom Kinofilm, Frank aus der Plattenküche. Nach vier Jahren entdeckte der WDR Hape Kerkeling, „Bananas“ wurde dafür geopfert. Rolf Spinrads, unser Regisseur, verstarb im Alter von 44 Jahren, er wollte ein neues Comedy-Format unter anderem mit mir entwickeln. So etwas wie „Bananas“ wird es wohl nicht mehr geben, dazu fehlt der Wille und auch das Geld.

RADIOSZENE: Können Sie heute noch über Komik im Radio und Fernsehen lachen?

Gerd Leienbach: Meine Antwort wird Sie schockieren: Seit zehn Jahren geht mir Radio am Arsch vorbei. NDR 2 oder Bremen Eins höre ich allenfalls mal, um zu erfahren, wie das Wetter ist. Bestimmt wird es wirkliche Comedy-Talente noch in zweihundert Jahren geben, wenn bis dahin kein Gruselclown den roten Buzzer gedrückt hat. In meiner Wahrnehmung verstecken deutsche Radioprogramme ihre Comedy-Elemente wie die Nadel im Heuhaufen.

Gerd Leienbach in der SWF3-Autogrammstunde

Gerd Leienbach in der SWF3-Autogrammstunde

RADIOSZENE: Welche Comedy-Formate aus früheren Zeiten vermissen Sie im Radio?

Gerd Leienbach: Nicht lachen! Vor allem vermisse ich congeniale Macher wie mich. Geben Sie mir ein Programm, und ich sorge in Nullkommanichts für Aufsehen, mit Serien etwa. Alt gegen Jung, Generationenkonflikte, das funktioniert immer. Ich will das nicht an Beispielen erklären, weil geistiger Diebstahl droht.

Radio lebt vom Charakter der Präsentatoren, der Aura der Stimmen (Gerd Leienbach)

RADIOSZENE: Ist das Radio heute überhaupt noch „witzig“? 

Gerd Leienbach: Radio lebt vom Charakter der Präsentatoren, der Aura der Stimmen. Wer den lieben Hörerinnen und Hörern mitteilt, dass jetzt wieder ein witziger Beitrag gesendet wird, versaut den Überraschungseffekt. 08/15-Morning Shows werden gewöhnlich von fröhlichen Robotern verunstaltet, als hätten sie zum Frühstück Chrystal Meth verspeist anstatt Nutella.

RADIOSZENE: Zuletzt wurde wieder verstärkt der Ruf nach mehr echten Radio Personalities laut, Moderatoren, die sich aus den Fesseln des Formatradios befreien. Was fehlt der heutigen Moderatorengeneration?

Gerd Leienbach: Ausbildung fehlt, Training unter der Leitung erfahrener Praktiker. Ich kenne Leute, die nach einem Jahr Staumeldungen vorlesen Kurse für Moderation anbieten.

Gerd Leienbach und Iljan Darc (1971)

Gerd Leienbach und Iljan Darc (1971)

RADIOSZENE: Diverse Sender greifen heute vermutlich aus Kostengründen oder mangels eigener Alternativen auf fremdproduzierte Comedy-Formate zurück. Diese wirken mitunter – mit Verlaub gesagt – doch eher „konstruiert“ und überschaubar komisch. Wirkliche neue Konzepte sind Mangelware. Sind diese Formate zu „formatiert“?

Gerd Leienbach: Leider ist das so.

RADIOSZENE: Wie viel Comedy pro Stunde verträgt Ihrer Meinung nach ein Radioprogramm? 

Gerd Leienbach: Einmal pro Stunde wenigstens 30 Sekunden.

Ich kenne Leute, die nach einem Jahr Staumeldungen vorlesen Kurse für Moderation anbieten (Gerd Leienbach)

RADIOSZENE: Gibt es eine rote Linie, die Comedy im Radio nicht überschreiten sollte? 

Gerd Leienbach: Wenn der Papst zum tausendsten Mal im Kettenhemd boxt, wird’s peinlich. Kein Rassismus, kein Aufruf zur Gewalt.

RADIOSZENE: Bei den sozialen Netzwerken werden Ihre täglichen Posts inzwischen von einer sehr großen Anhängerschaft verfolgt. Juckt es Sie heute nicht gelegentlich, Ihre Comedy auch wieder einmal live im Radio zu präsentieren?

Gerd Leienbach: Das kann im Frühjahr 2018 passieren. Ein neuer relativ kleiner Sender geht on air, ich bin dabei.

RADIOSZENE: Glauben Sie, dass die heutigen Jugendlichen Ihren Sinn von Humor teilen? Gibt es etwas wie die „Generations-übergreifende Comedy“?

Gerd Leienbach: Na klar! Man muss Jung gegen Alt gegeneinander argumentieren lassen. Klappt immer.

RADIOSZENE: Sie waren auch sehr intensiv an Spotproduktionen beteiligt. Kritiker werfen immer wieder ein, dass die deutsche Radiowerbung, sagen wir mal, doch eher „nüchtern“ daher kommt, dass ihr der Witz anglo-amerikanischer oder französischer Spotproduktionen fehlt. Teilen Sie diese Meinung?

Gerd Leienbach: Da hat sich was getan, aber noch nicht genug.

RADIOSZENE: Welchen Ratschlag würden Sie einem Comedian-Talent und den Sendern in puncto Comedy mit auf den Weg geben?

Gerd Leienbach: Wer wagt, gewinnt. Toi-toi-toi!

 

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